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Vielleicht habt Ihr Euch schon mal den Arm oder einen anderen Knochen gebrochen. Damit der Arzt darüber Gewissheit hat, macht er eine Röntgenaufnahme der Verletzung. Der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen (*27.03.1845, 10.02.1923) entdeckte die Strahlung zufällig und nannte sie X-Strahlung. Mit ihr war es das erste Mal möglich, Materie zu durchdringen bzw. Bilder vom Inneren des Körpers zu machen. 1901 bekam er dafür den Nobelpreis für Physik. Das linke Bild zeigt die allererste Aufnahme, die Conrad Röntgen damals von der Hand seiner Frau machte. Die Strahlen durchdringen das Gewebe und werden unterschiedlich abgeschwächt.

Diese Technik führte zu weiteren wichtigen Erkenntnissen und heutigen Aufnahmetechniken. Röntgenstrahlung war der Anfang, um einen Blick in das Innere des Körpers werfen zu können. Heute gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Aufnahmeverfahren, die auf verschiedenen physikalischen Phänomenen basieren, wie z.B. Magnetresonanz-, Computertomografie oder SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography).

herz

Hier kommt die Mustererkennung ins Spiel. Die Methoden, die von uns entwickelt werden, sollen den Arzt bei seinen Entscheidungen unterstützen und Hinweise geben. Desweiteren sollen unsere Methoden auf Standard-PCs laufen und spezielle Hardware, wie z.B. die Grafikkarte, für Optimierungen in der Verarbeitungszeit nutzen. Der obige Film zeigt die Visualisierung eines schlagenden menschlichen Herzens über die Zeit hinweg (nennt man dann auch vierdimensional). Diese Aufgabe ist eine Herausforderung aufgrund des schnellen Herzschlags, der Störungen im Bild (Artefakte) und der Datenmengen.

Mehr Informationen zu dem Thema medizinische Bildverarbeitung und Mustererkennung, findet Ihr unter folgendem Link:
Lehrstuhl für Mustererkennung